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Helmut Zenker
( 1949-2003)
(Idee & Buch)
Seit
1973 freier Schriftsteller, seit 1989 auch Regisseur. Romane,
Theater, Kinderbücher, Lyrik, Drehbücher, Comedy, Essays,
Comics, Lieder. Seine Bücher (über 50 Romane) sind in 23 Sprachen
erschienen. Mitbegründer der Literaturzeitschrift „Wespennest“
1969. Zahlreiche Literaturpreise. TV- und Filmpreise (für
„Kottan ermittelt“ und „Tohuwabohu“) u.a.: Goldene Kamera,
Adolf Grimme-Preis, Preis der Berliner Filmfestspiele, UNESCO
Preis, Romy, New York Video Award, ungarisches TV-Festival
am Plattensee - Regie und Publikumspreis, Theodor Körner-Preis,
der Kulturpreis des Landes Niederösterreich, Max von der Grün-Preis.
Alle Drehbücher für „Kottan ermittelt“ (ORF und ORF/ZDF 1976
– 1983) und für „Tohuwabohu“ (ORF und ORF/BR 1990 – 1998)
/ auch Regie, Schnitt). Zahlreiche Fernsehspiele. Drehbücher
für neun Kinofilme. 15 Hörspiele (z. T. gemeinsam mit G. Wolfgruber).
Lieder, Texte und Arrangements für diverse Pop-Produktionen.
1984-88: Pop-, Literatur- und Kabarett-Produktionen für das
eigene Label Ron-Records, mit Lukas Resetarits, Hans Krankl,
Kottans Kapelle, u.v.a. Helmut Zenker war Lastwagenfahrer,
Briefträger, Sonderschullehrer in Wien, Mathematik- und Musiklehrer
in Tirol.
Biographisches verfasst von Tibor Zenker.
(Anlässlich zum 60. Geburtstag von Helmut Zenker)
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Peter Patzak
(Regie)
Peter
Patzak. 1945 Wien. Regisseur, Maler, Autor. Er studierte Psychologie,
Kunstgeschichte und Malerei. Erste Ausstellung unter der Patronanz
von Albert Paris Gütersloh. Mitte der 60er Jahre wurde er
zu der "Films of Art" Show nach New York eingeladen. Von 1968
bis 1970 arbeitete er in New York an Experimental- und Kurzfilmen.
Bis heute entstanden rund hundert szenische Arbeiten für Kino
und Fernsehen. Darunter "Kassbach" nach Helmut Zenker, "Das
Einhorn" nach Martin Walser, "Frau Berta Garlan" nach Arthur
Schnitzler, "Wahnfried - Richard und Cosima", dem offiziellen
Beitrag bei den Filmfestspielen Cannes. Nach der Rückkehr
nach Wien drehte er bereits 1972 seinen ersten Kinofilm "Die
Situation". Seit 1990 ist er o. Univ. Prof. an der Universität
für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Peter Patzak hat
von 1976 bis 1983 mit der anarchistischen Parodie auf das
Kriminalgenre "Kottan ermittelt" Fernsehgeschichte geschrieben.
Er wurde mit vielen Preisen bedacht, u.a. mit dem Adolf Grimme
Preis, der Goldenen Kamera, der Goldenen Romy, dem Preis der
Berliner und Moskauer Filmfestspiele für "Kassbach", dem Preis
der Russischen Filmschaffenden in Moskau 1996 für "Shanghai
1937", dem UNESCO Preis für "Gelobtes Land". Mit Retrospektiven
aus seinem umfangreichen und vielseitigen Schaffen wurde Peter
Patzak, u.a. bei der Cinématèque Francaise und auf dem Max
Ophüls-Festival geehrt. Weitere Retrospektiven fanden in Berlin,
den österreichischen Filmtagen, bei den Festivals in Kairo,
Damaskus und Shanghai statt. 2002 erhielt Peter Patzak für
die Verfilmung "Die Wasserfälle von Slunj" nach dem gleichnamigen
Roman von Heimito von Doderer den Regiepreis in Venedig. Der
Film erhielt auch den österreichischen Volksbildungspreis.
2003 erhielt er für "Zodiac Sign" den Director's Award: Emerging
Maverick Award, San Jose Film Festival. Bereits 1961 startete
Patzak seine Karriere als Maler mit regelmäßigen Ausstellungen
unter dem Titel "Halbzeit der Physiker" ab 1966 "Kommunikationsmaschinen
und TV-Bilder", später unter "Farbe Weiss", "Körperservietten
und Tischtücher", "Spuren und Schreine", "Shanghai Notebook",
"Le Porte Delle Vecchie" und "Finestre con Vedute". Seine
letzte Ausstellung hatte den Namen "Daten" mit dem geschlossenen
Zyklus "Briefe nach Perigord". Peter Patzak fungierte bei
vielen seiner Filme auch als Autor, Co-Autor und Produzent.
Viele seiner Bücher wurden auch vertont u.a. auch sein letzter
Roman "Der Geist der Farbe" der 2005 erschienen ist. Sein
Stück "Akte - im Schweigen vermählt" wurde 2008 im Stadttheater
Wien uraufgeführt. Im Ralph Klever Verlag erschien im Oktober
2008 der Prosatext zu der Theaterarbeit als Buch. Seit 2007
entstanden die Zyklen: "Die ungleichen Stunden", "Stimmen
aus dem Lupanar", "Das Buch der Nikarete", "Rectinas Brief"
und "Fenster mit Einsicht". Univ. Prof. Dr. Walter Schurian
arbeitet an einer Kunstwahrnehmungspublikation über die Zusammenhänge
Film, Wort, Bild, Peter Patzak, die anlässlich der Ausstellung
"Fenster mit Einsicht" im Jänner 09 präsentiert wird.
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